A small heap of soil, half as high as my shoe,
with tiny splinters of mica slate on top
and one, two midges, which whirr off unnoticed,
vanishing motion from the corner of my eye.
I walk past it, over it, there is nothing
worth speaking of, nothing to closely examine,
no mud, no ice, nothing to pay attention to
for the sake of safely stepping afterwards.
A small heap of soil, crumbly and already dried,
slightly brighter than the path wet with melted snow,
I continue walking and ask myself why
this trembling attentiveness, this shivering now
in front of a small mound of soil next to the shoe,
this heap hardly fills a shovel, insignificant pile,
something has burrowed into it, lives inside it,
someone buried something, something lies inside.
Ein Häufchen Erde, so hoch wie mein halber Schuh,
mit winzigen Splittern von Glimmerschiefer darauf
und ein, zwei Mücken, die unbemerkt abschwirren,
verschwindende Bewegung in meinem Augenwinkel.
Ich gehe daran vorbei, darüber hinweg, da ist nichts
der Rede wert, nichts einer näheren Betrachtung,
kein Schlamm, kein Eis, nichts, worauf zu achten wäre
um eines sicheren nächsten Schrittes willen.
Ein Häufchen Erde, krümelig und schon getrocknet,
ein wenig heller als der schmelzwassernasse Weg,
ich gehe weiter und frage mich noch, warum jetzt
das bebende Aufmerken, das leichte Erschauern
vor einem Häufchen Erde neben dem Schuh, das
kaum ein Schäufelchen füllte, bedeutungsloser Hügel,
in den sich etwas eingegraben hat, in dem etwas lebt,
in den man etwas eingegraben hat, in dem etwas liegt.